„In einer geschützten Umgebung einfach mal ich selbst sein dürfen und Kinder treffen, die mich verstehen…“

Kinder aus suchtbelasteten Familien tragen eine große Last. So sehr sich die Eltern bemühen – sie können ihre typische Rolle als Vater und Mutter nicht erfüllen. Zu tief stecken sie in ihren eigenen Problemen. Entweder ist es die Suchtkrankheit selbst oder die des Partners.

Ein Kind in dieser Situation fühlt sich alleine. Oft hat es auch das Gefühl, es muss die weggefallene elterliche Rolle übernehmen. Das ist zu viel für einen so jungen Menschen.

Die Füchse…

…sind Kinder aus Achern und Umgebung, die sich in dieser Situation befinden. In der Gruppe spüren sie, dass sie nicht alleine sind – weil es Kinder mit gleichen Problemen gibt und Erwachsene, die diese Probleme kennen und ernst nehmen. Gemeinsam geben sie sich Halt, bieten Raum für Zuwendung und stärken sich gegenseitig.

Betreut werden „die Füchse“ von Frau Anja Gerber (Erzieherin) und Herrn Dietmar Seiler-Fritsch (Diplom-Sozialarbeiter).

Bei den Füchsen sein bedeutet:

  • Freundschaften knüpfen
  • spielen, malen, basteln und werkeln
  • gemeinsam Ausflüge und Übernachtungen
  • Spaß und Freude erleben
  • das eigene Selbstvertrauen stärken
  • Gefühle zulassen
  • über Alltagsprobleme und Gefühle sprechen
  • dem Alter entsprechend Infos über Sucht und Suchtgefahren bekommen

Die Kinder zwischen 6 und 12 Jahren treffen sich jeden Dienstag für 1,5 Stunden in den Räumen der Diakonie Achern.

Seit März 2019 gibt es auch Jugendgruppen im Alter von 11–16 Jahren.
Diese Gruppen entstanden durch Anfragen von Eltern und der Suchtberatung.

Gerade in dem Alter ist es oft so, dass die Jugendlichen im Beisein des anderen Geschlechts nicht ganz frei und ungezwungen auf bestimmte Themen eingehen können. Daher entschieden wir uns für eine Jungs- und eine Mädchengruppe. Sie treffen sich einmal im Monat freitags für 2 Stunden.

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Treffen sind fortlaufend und somit ist jederzeit ein Einstieg für neue Kinder möglich.